Unsere Geschichte
APRIS ist kein Startup mehr: Seit 1982 entwickeln wir im Medical Valley Erlangen Software für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Was als reines Abrechnungssystem begann, ist heute eine der innovativsten und umfangreichsten Praxissoftware Deutschlands.
1982: Der Anfang in Erlangen
Im Medical Valley Erlangen beginnt die Entwicklung eines Abrechnungssystems für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte. Bereits ein Jahr später erhält APRIS die offizielle KBV-Zulassung. 1984 fällt eine wegweisende Entscheidung: APRIS setzt auf UNIX und die Programmiersprache C als technologische Basis, während die meisten Mitbewerber auf proprietäre Systeme vertrauen.
1985: Von OmniDat zur GmbH
Das Unternehmen wird als OmniDat GmbH in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung überführt und richtet sich ab 1986 ausschließlich auf den medizinischen EDV-Markt aus. Diese Fokussierung legt den Grundstein für den Funktionsumfang, der APRIS bis heute auszeichnet.
1988: Vorreiter im Markt
APRIS realisiert als erstes Unternehmen im Praxissoftware-Markt die Anbindung eines Digitalisiertabletts und integriert als erstes Praxiscomputersystem eine Medikamentendatenbank. Damit beginnt ein Muster, das die gesamte Firmengeschichte prägen wird: innovative Funktionen vor dem Wettbewerb umsetzen.
1990: Wachstum und Anwendertagungen
APRIS baut die vertrieblichen Aktivitäten aus und gewinnt weitere Marktanteile. 1992 legt das Unternehmen den Grundstein zu regelmäßigen Anwendertagungen, bei denen Ärztinnen, Ärzte und MFA die Weiterentwicklung der Software aktiv mitgestalten.
1995: UNIX-Server trifft Windows-Arbeitsplatz
APRIS etabliert eine bis dahin einzigartige Kombination: UNIX als stabiles Serverbetriebssystem und Windows an den Arbeitsplätzen. Dieses Prinzip (sicherer Server, flexibler Arbeitsplatz) gilt bei APRIS bis heute.
1997: Linux betritt die Bühne
Neben dem etablierten SCO-UNIX setzt APRIS nun auch Linux als Serverbetriebssystem ein. Die Entscheidung erweist sich als vorausschauend: kein Virenbefall, hohe Stabilität, niedrige Betriebskosten. In einer Zeit, in der andere Praxissoftware-Anbieter regelmäßig mit Sicherheitsproblemen kämpfen, läuft APRIS störungsfrei.

2000: Java und grafische Oberfläche
APRIS entwickelt die halbgrafische Benutzeroberfläche APRIS-TermPlus 0.8 auf Basis von Java. 2002 feiert das Unternehmen sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Im Jahr darauf wird das KBV-Prüfmodul auf Java umgestellt.
2005: Neue Räume, neue Funktionen
APRIS bezieht größere Büroräume am Wetterkreuz 19 in Erlangen und realisiert im selben Jahr die Blankoformularbedruckung als neue Funktion.
2006: Vertriebsoffensive
Neue Vertriebspartner ermöglichen die Übernahme einer Vielzahl von Kunden. APRIS erweitert dafür den Leistungsumfang um zahlreiche neue Funktionen. Die Programmerweiterungen zeigen schnell Wirkung: 2007 verzeichnet APRIS Kundenzuwächse im zweistelligen Prozentbereich.
2008: Neue Geschäftsführung
Eine neue Geschäftsführung um Falk Schmidt übernimmt APRIS und führt das Unternehmen in die nächste Wachstumsphase. Das Team wächst interdisziplinär: Neben Informatikerinnen und Informatikern kommen medizinische Fachangestellte und Kaufleute dazu. Jede neue Funktion wird nicht nur technisch gedacht, sondern aus der Perspektive derjenigen, die täglich damit arbeiten.
Telematik und Plattformunabhängigkeit
APRIS integriert die eGK-Anbindung, die KV-Online-Abrechnung und später die Anwendungen der Telematikinfrastruktur: VSDM, KIM und eRezept. Gleichzeitig werden die Arbeitsplätze vollständig plattformunabhängig: Linux, Windows und macOS lassen sich frei kombinieren. Der Server bleibt auf Linux, die Arbeitsplätze passen sich der Praxis an.
TI-Integration: VSDM, KIM, eRezept, eAU und ePA.APRIS 3.0: Die dritte Generation
Die dritte Softwaregeneration geht an den Start. Neue Benutzeroberfläche, von UX- und UI-Experten entwickelt. Click&Go-Workflows bündeln Routinefälle, die MFPA erkennt fällige Vorsorgen beim Patientenaufruf. Werbefreies Medikationsmodul, eRezept, ePA und Online-Terminbuchung ergänzen den umfangreichen Funktionsumfang.
Medical Valley Erlangen
Ein wachsendes Team entwickelt APRIS an einem der innovativsten Gesundheitsstandorte Europas weiter. ePA 3.0, Komfortsignatur und neue Fachgebiets-Workflows stehen auf der Roadmap. Der persönliche Support aus Erlangen bleibt das Rückgrat jeder Kundenbeziehung.
